Forschungsprojekt

„Regionaltypisches Kleidungsverhalten seit dem 19. Jahrhundert. Entwicklungen und Tendenzen am Beispiel Oberfranken“

Illustration ForschungsprojektKleidung ist ein wichtiger Teil der Kulturgeschichte. Insbesondere die als ‚Tracht‘ bekannte regionaltypische Kleidung steht oft symbolisch für eine Region und ihre Bewohner. Aus wissenschaftlicher Sicht lässt das Phänomen ‚Tracht’ viele Fragen offen: Gab es tatsächlich regionale Unterschiede im historischen Kleidungsverhalten – oder handelt es sich bei ‚Trachten‘ lediglich um ein Konstrukt, das den Wunschvorstellungen der Menschen entspringt? Was genau ist ‚Tracht‘ und in welchem Verhältnis steht sie zu ‚Mode‘?

Ein Forschungsprojekt des Bauernmuseums Bamberger Land in Kooperation mit der Otto-Friedrich-Universität Bamberg, der Trachtenberatung Oberfranken und weiteren oberfränkischen Museen wird diesen Fragen nach gehen. Die textilen Sammlungen, deren Schwerpunkte auf der Kleidung des 19. und 20. Jahrhunderts liegen, werden dafür aus der Perspektive der Kleidungsforschung wissenschaftlich untersucht. Die auf einer virtuellen Plattform gesammelten und veröffentlichten Daten stehen auch über den Projektzeitraum hinaus der Öffentlichkeit zur Verfügung und sollen einen neuen und lebendigen Diskurs eröffnen.

Das Projekt wird von zwei Stiftungen ermöglicht. Die VolkswagenStiftung als die größte Wissenschaftsförderin in Deutschland hat eine dreijährige Unterstützung zugesagt. Sie ermöglicht damit vor allem die Untersuchung des historischen Kleidungsverhaltens und dessen Einordnung in einen gesellschaftlichen Kontext. Die Oberfrankenstiftung trägt die Kosten für die Inventarisierung der historischen Kleidungsstücke.


Hauptbeteiligte Institutionen

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Förderer

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Downloads:

Plakat: Das Forschungsprojekt im Überblick [PDF-Datei, 4 MB]
Pressemitteilung: Auftakt in Wunsiedel (14. August 2013) [PDF-Datei, 0,1 MB]

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